Meine Romane

Abgesprungen ist ein Roman über die ebenso bewegte, wie tragische Epoche der 20er bis 40er Jahre des vergangenen Jahrhunderts mit Schauplätzen in Hamburg, New York und Paris aber auch an Bord des Schnelldampfers Bremen, sowie auf amerikanischen Kriegsschiffen.

Johannes Seibel springt wenige Tage vor Beginn des Zweiten Weltkrieges vom Schnelldampfer Bremen in den New Yorker Hafen, um dem Kriegsdienst und der Hitler-Diktatur zu entkommen und in die USA zu immigrieren. Er glaubt nicht, dass der sich anbahnende Krieg lange dauern wird und er seine jüdische Freundin Rebecca, die sich noch in Europa befindet, bald in die USA holen kann.

In wechselnden Zeitsprüngen zwischen der Kindheit und Jugend der Protagonisten Johannes und Rebecca im Hamburg der 20er und 30er Jahre und in New York und anderen Schauplätzen in den 40er Jahren erschließt sich dem Leser die Handlung.

Ein fesselnder Gesellschaftsroman der die Wirren der Zeit mit einer berührenden Liebesgeschichte vereint.

Johannes Seibel, Sohn eines Hamburger Hoteliers ist schon seit seiner frühen Kindheit mit Rebecca Weintraub, Tochter eines jüdischen Uhrmachers im Hamburger Grindelviertel, befreundet. Beide verleben eine zunächst unbeschwerte Kindheit bis am Horizont die düsteren Wolken der Nazidiktatur heraufziehen. Die sich entwickelnde zarte Liebesbeziehung zwischen Johannes und Rebecca steht unter einem denkbar schlechten Stern. Johannes und seine Schwester Wilhelmine, die ihre soziale und politische Prägung durch ihren Großvater erfahren, versuchen sich nach Kräften den Zwängen der Diktatur zu entziehen. Seibels Familie ist gespalten. Sein Vater schließt sich den Nationalsozialisten an, nicht zuletzt, um wirtschaftliche Vorteile für sein Hotel zu erwirken, Auguste seine zweite Schwester heiratet einen SS-Offizier. Die Situation wird immer gefährlicher für Johannes und Rebecca, die trotz Diskriminierung und Bedrohung zueinanderstehen. Schließlich werden die beiden durch die Wirren der Zeit getrennt. Werden sie sich wiedersehen?

Eine spannender Roman um Liebe, Mut und Courage, gefühlvoll erzählt mit viel Zeit- und Ortskolorit.

Tredition Verlag, Hamburg, 2020

Paperback
ISBN: 978-3-347-07715-7
388 Seiten
Preis: 14,99 €
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e-Book
ISBN: 978-3-347-07716-4
Preis: 6,99 €
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Die Rungholt-Akte ist ein Roman über ein größenwahnsinniges Projekt auf der Nordsee in den 1980er-Jahren mit fiktiven Anteilen.

Nur eine wissenschaftliche Arbeit über den Zustand der Nordsee wollte Christoph Westfalen schreiben, als er seine Arbeit an einem Kieler Forschungsinstitut aufnimmt. Dann passieren auf der Nordsee unheimliche Dinge: ein Containerschiff strandet auf einer rätselhaften Untiefe, gigantische Wellen vor der niederländischen Küste bedrohen die Schifffahrt und ein kritischer Kollege kommt auf rätselhafte Weise ums Leben. Schließlich stößt der Protagonist auf eine mysteriöse Akte aus dem Dritten Reich. Westfalen und seine Kollegen, die emanzipierte und zielstrebige Rica, Phill, ein vernunftorientierter Geologiestudent, Sophia, die attraktive und kapriziöse Kollegin aus Italien, sowie Maik, ein pseudosozialistischer Sponti, nehmen eigenmächtig Recherchen auf. Bald erkennen sie, dass es plausible Zusammenhänge zwischen einem gigantischen, nie zur Ausführung gekommenen Projekt aus dem Dritten Reich (fiktiv) und den aktuellen Vorkommnissen auf der Nordsee gibt. Dabei geraten sie immer mehr ins Visier des kriminellen Institutsleiters und seiner Organisation, die auch vor Mord nicht zurückschreckt.

Interessant strukturierter Genremix um ein fiktives Projekt aus der NS-Zeit verbunden mit der politischen Wirklichkeit der frühen 1980er-Jahre. Die als erzählender Roman um einen Umweltskandal beginnende Story entwickelt sich in der zweiten Hälfte zu einem packenden Krimi. Dabei ist viel Zeitkolorit aus den 80er Jahren eingeflossen. Wer diese Epoche selbst miterlebt hat, dem wird manches schon fast Vergessenes wiederbegegnen.

Principal Verlag, Münster, 2017

Paperback
ISBN: 978-3-89969-204-4
393 Seiten
Preis: 13,80 €
Links: Verlag, eBook.de, Google Play, Amazon, booklooker

Auch als E-Book erhältlich.

Nobeler Zündstoff: Ein regional historischer Roman aus Geesthacht im Jahre 1866. (in sich abgeschlossene Fortsetzung meines Romans „Glaszeit“)

In jenem Jahr gründete der schwedische Industrielle Alfred Nobel bei Geesthacht eine Fabrik für Sprengöl und erfand dort kurz darauf das Dynamit. Nobel verspricht sich von seinen jüngsten Erfindungen ein riesiges Geschäft, aber es gibt Neider und Widersacher, die ihm ins Handwerk fuschen.

Die Romanhandlung erschließt zahlreiche tatsächliche und fiktive Ereignisse in Geesthacht, die sowohl heimatgeschichtliche Aspekte als auch Elemente eines Krimis enthalten. So geht es auch um den Protagonisten Christian Lehmig, der aus der Fremde nach Geesthacht zurückkehrt um wieder einmal um die Gunst seiner Jugendliebe, der schönen Korbmachertochter Agathe, zu werben. Agathe muss sich entscheiden, ob sie für ihn ihre Heimat verlassen will.

Elsa Ohlsen, Dienstmagd im Hause des Geesthachter Pastors, hat ein unschickliches Verhältnis mit Knut Sebenitz. Dieser arbeitet als Vormann auf der neuen Fabrik von Alfred Nobel hat aber ehrgeizigere Ziele. Schließlich bietet man ihm viel Geld dafür, dass er die Fabrik ausspionieren soll. Sebenitz hat einen perfiden Plan, der auch seine Geliebte Elsa in Gefahr bringt.

Den Hamburger Schuldirektor Biedenfeld zieht es immer wieder nach Geesthacht in die Sommerfrische. Als er mit seiner Familie dort verweilt, entdeckt er eine geheimnisvolle Wasserleiche an der Elbe. Gibt es einen Zusammenhang zu den Begebenheiten auf der Sprengölfabrik?

Ein spannender Roman mit viel Zeit- und Ortskolorit, skurilen Typen und Originalen aus der Ortsgeschichte. Einzelne Dialoge sind in plattdeutscher Mundart gehalten.

Kurt Viebranz Verlag, Schwarzenbek, 2013

Paperback
ISBN: 978-3-921595-66-4
400 Seiten

Zur Zeit nur noch in zwei Verkaufsstellen in Geesthacht und Schwarzenbek, beim Autoren selbst oder antiquarisch erhältlich!

Glaszeit: Ein regional historischer Roman aus Geesthacht um 1850

Geesthacht an der Schwelle des Industriezeitalters. Fabrikant Brauer gründet auf dem Katzberg eine Glasfabrik. Der neunjährige Christian, Sohn eines Glasbläsers, bekommt die Härten der Zeit in der neuen Fabrik und in der Dorfschule zu spüren. Als sein Schulmeister ihn schließlich auf die höhere Schule nach Hamburg schicken will, soll sich alles für ihn ändern.

Schulmeister Johann-Hinrich Biedenfeld hat es aus Hamburg in die Geesthachter Provinz verschlagen. Die Rabauken an seiner Dorfschule machen es ihm nicht leicht. Zudem eckt er mit seinen freigeistigen Methoden immer wieder beim Pastor an, der ohnehin um die guten Sitten in seiner Gemeinde fürchtet. Schließlich verliebt der Schulmeister sich unsterblich in die ebenso zauberhafte wie selbstbewusste Therese, welche in der Apotheke ihres Onkels arbeitet. Die aber träumt davon Apothekerin zu werden.

Der Roman entführt den Leser in die alte Geesthachter Glasfabrik, in die Dorfschule ebenso wie in die Katen von Korbflechtern und Zigarrenmachern. Aber auch Schauplätze im damaligen Hamburg, wie die Gelehrtenschule Johanneum, sind in die Handlung eingebunden.

Die geschickt miteinander verwobenen Schicksale der realen und fiktiven Romanfiguren entwickeln sich vor der bewegten Kulisse des beginnenden Industriezeitalters.
Einzelne Dialoge sind in plattdeutscher Mundart gehalten.

Kurt Viebranz Verlag, Schwarzenbek, 2011

Hardcover
ISBN: 978-3-921595-75-6
384 Seiten

Zur Zeit nur noch in zwei Verkaufsstellen in Geesthacht und Schwarzenbek, beim Autoren selbst oder antiquarisch erhältlich!